Der Winterpriester: mein achtes Buchbaby ist da!
Darf ich vorstellen: Das ist Nestor, Winterpriester in der Stadt des Frühlings. Seine größte Fähigkeit (neben seiner Magie) besteht darin, Menschen auf Abstand zu halten. Leider interessiert das seine Kollegen im Frühlingstempel herzlich wenig …
Er ist da! Mein neuster Fantasy-Roman Der Winterpriester! Ich kann es kaum glauben, dass damit bereits mein ACHTES Buch an den Start geht. Und dabei dachte ich, bis zu meinem ersten Roman, ich würde niemals eine Geschichte fertig schreiben. Ha! So können sich die Dinge ändern. Wenn mir acht Veröffentlichungen eines gezeigt haben, dann, dass VIEL mehr in mir steckt, als ich denke und mir selbst zutraue.
Mein neuster Fantasy-Roman liefert wie immer eine epische Fantasy-Story in einer magischen Welt mit einer ordentlichen Prise queerer Romantik. Diesmal gibt es eine Enemies-to-Lovers Liebesgeschichte, bei der die Funken fliegen. Ganz wörtlich sogar! Denn Nestors Widersacher ist niemand anderer als ein Kind des Feuers. Und Ihr dürft Euch zusätzlich noch auf eine ganz neue Fantasy-Landkarte freuen, die das gesamte Gelände des Frühlingstempels abdeckt.
Hier ein kurzer Einblick, worum es im Winterpriester geht:
Nestor vertraut niemandem – am allerwenigsten sich selbst. Denn die Macht des Winters, die in ihm schlummert, ist tödlich für jeden, der ihm zu nahe kommt.
Als er einen Anschlag auf den Tempel vereitelt, steht er plötzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nicht nur, dass der ganze Tempel nun um Nestors Kräfte weiß und ihn wie einen Helden feiert, nein, der Angreifer scheint es auch auf Nestor persönlich abgesehen zu haben.
Nestor muss sich unliebsame Verehrer sowie überfürsorgliche Kollegen vom Leib halten – und natürlich den Irren, der hinter ihm her ist.
Doch was, wenn der vermeintliche Feind nicht nur der ist, der Nestors Magie gewachsen ist, sondern auch der Einzige, der ihn wirklich sieht?
Leo, der Hauptcharakter aus dem Aschenburschen, kommt auch wieder vor und trug eifrig zum Anwachsen der Wörterzahl bei. Er ist halt auch Nestors neuer Adept, da war es wahrscheinlich vorprogrammiert, dass er etwas mehr Raum einnimmt, als ich ursprünglich für ihn geplant hatte. Nebenbei erfahren wir mehr über den Frühlingstempel und die Priesterschaft im Allgemeinen …
Wer gleich direkt eintauchen möchte, kann das in der Leseprobe tun.
Ein Buch der Premieren
Mein neuer Fantasy-Roman wartet mit so einigen Premieren auf:
Wow!
Und dabei hat es nicht einmal sooo lange gedauert. Etwas mehr als anderthalb Jahre liegen zwischen dem Aschenburschen und dem Winterpriester.
Hier ein paar Einblicke:
Die Tempelkarte des Frühlingstempels
Das Hardcover ist ganz okay geworden für Print on Demand. Die Qualität von Tredition kann leider nicht ganz mit BOD mithalten, aber dafür bietet Tredition insgesamt mehr Flexibilität und ich konnte mein eigenes E-Book hochladen. Das war ziemlich gut, nachdem bei BOD die E-Book Qualität leider eine Katastrophe war.
Tja, und dick ist es geworden. Viel länger als der Aschenbursche. Sehe ich da einen Trend? Bei den Fengard Chroniken war auch schon der zweite Band der mit Abstand längste und bei den Kindern des Vandros ist es genauso.
Zum Vergleich: Der Aschenbursche hatte ca. 94.900 Wörter, Der Winterpriester wartet nun mit über 116.000 Wörtern auf! Ich musste für die Druckversion ganz schön basteln, denn mehr Seiten bedeuten auch mehr Kosten im Druck, also alles so platzsparend wie möglich unterbringen, um die Druckkosten zu senken. Das Taschenbuch hat trotzdem noch 444 Seiten, obwohl ich die Ränder schon ganz schmal eingestellt habe, wie man das häufig in amerikanischen Büchern antrifft. Dabei war überhaupt keine Reihe geplant! Nach den Fengard Chroniken dachte ich mir: Nie wieder eine Fantasy-Reihe! Tja, das hat ja wieder super funktioniert. Andererseits waren die Fengard Chroniken in diesem Umfang ja auch nicht geplant.
Und Nestors Geschichte war auch soo faszinierend. Als er in den Aschenburschen hineinspazierte, wusste ich gleich: Der bekommt sein eigenes Buch. Ist nicht das erste Mal, dass einer meiner Nebencharaktere allen anderen die Show stiehlt. Auch da sehe ich so einen Trend, ähem …
Charakterstudien, gefallene Helden und Heilung
Warum schreibe ich immer Bücher, die mich fast zum Weinen bringen? Ich bin nicht sicher. Alle meine Charaktere haben ihr Päckchen zu tragen und das ist auch im Winterpriester der Fall. Nestors Geschichte ist nicht leicht und mir blutete beim Schreiben so oft das Herz. Vielleicht war es da kein Wunder, dass Nestor einen wirklich schrägen Charakter mit Lorien an die Seite bekam, der alles mit Flapsigkeit zu überspielen versucht. Lorien ist ebenfalls auf seine ganz eigene Weise facettenreich. Kann man ihn noch als gefallenen Helden bezeichnen? Ich bin nicht sicher. Ich wollte ihn beim Schreiben gleichzeitig schütteln und in den Arm nehmen (wie Nestor übrigens auch) und befürchte, dass er sich mit seinen impulsiven Aktionen selbst wohl am meisten verletzt hat.
Als Charakterstudien bezeichnete ein Freund einmal meine Bücher. Wahrscheinlich hat er nicht ganz unrecht. Ich gehe gern tief, tief und noch tiefer. Dorthin, wo der Schmerz sitzt, wo die Seele blutet und alle Masken fallen. An den Ort, von dem aus Heilung möglich ist.
Auch im Winterpriester bin ich durch viele tiefe Täler mit meinen Charakteren gegangen – und hatte auch viele lustige Momente, dafür hat Lorien schon gesorgt. Dabei habe ich viel von meinen Charakteren gelernt. Den Mut, meiner eigenen Magie zu vertrauen. Mich viel mehr raus aus meinem Schneckenhaus zu wagen und nach der Geschichte hinter der Fassade zu fragen. Ich bin immer wieder erstaunt, was am Ende so rauskommt, wenn ich mich einfach dem Schreibfluss hingebe und sehe, wo er mich hinführt. Denn nein, ich plane meine Bücher immer noch nicht. Ich schreibe meist einfach drauflos, fange mit einer Idee an, die mir im Kopf rumschwirrt. Oder eben mit einem Nebencharakter, dessen Geschichte mich so sehr fasziniert, dass ich sie in einem eigenen Buch ergründen muss.
Der Winterpriester: Statistiken & Fun Facts
Hier ein paar Fun Facts und Statistiken über mein neustes Buch:
Kuriose Blüten der automatischen Silbentrennung

Hast du dir schon mal überlegt, was wohl ein Spriester ist? Oder eine Sart? Oder was rhalb wohl bedeuten könnte? Während ich den Winterpriester für den Druck gesetzt habe, bin ich über einige kuriose Silbentrennungen gestoßen, die die automatische Silbentrennung beim Winterpriester so verzapft hat. Die wollte ich Euch nicht vorenthalten. Wärst du drauf gekommen?

Hier die Auflösung:
gek-leidet
auße-rhalb
Vandro-spriester
Reden-sarten
misstraui-scher
Hau-seingang
Ich hoffe, ich hab beim Drüberschauen alle Kuriositäten erwischt, ansonsten hinterlasst mir unten einen Kommentar oder schickt mir eine Mail.
Hier bekommt Ihr das Buch
Übrigens könnt Ihr meinen neuen Roman auch direkt im Treditionshop kaufen. Dort verdien ich am meisten pro Buch (teilweise viermal so viel wie im Buchhandel!).
Das Taschenbuch erscheint am 05.11. im Handel. Da müsst Ihr noch ein klitzekleines bisschen warten.
Reinschmökern könnt Ihr natürlich, wie schon oben erwähnt, sofort in meiner Leseprobe oder Ihr verschafft Euch einen Einblick in der Landingpage zum Winterpriester, wo ich Euch Tropes, Zitate und mehr zusammengestellt habe.
Dann viel Spaß beim Lesen!