Bild zeigt die fünf Bände der Fengard Chroniken von Janine Hofeditz vor magischem blauem Hintergrund und Drachnsilhouetten. Text: Zehn Jahre Fengard Chroniken - wie alles begann
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Zehn Jahre Fengard Chroniken

Ich kann es kaum glauben, dass es schon zehn Jahre her ist, seit ich mein erstes Buch Hüter der Schatten veröffentlicht habe. Was als kleines Experiment anfing, endete in einem Bestseller und einer Nominierung für den Kindle Storyteller Award. What? Verrückt.

Zehn Jahre Fengard Chroniken sind ein ganz netter Anlass für eine kleine Blogreihe mit Hintergründen, Fun Facts, ungezeigtem Material und vielleicht auch noch dem ein oder anderen Bonuskapitel. Aus all diesen Dingen, die ich in den letzten Monaten gesammelt habe, ist sogar ein kleines Magazin geworden! Wenn Du wissen willst, sobald es fertig ist, melde Dich doch für meinen Newsletter an.

Wie alles begann

Bevor ich Hüter der Schatten, Band 1 meiner Fantasy-Saga Die Fengard Chroniken, schrieb, hatte ich noch nie auch nur eine meiner Geschichten fertig geschrieben. Nun, das stimmt nicht ganz. In der Schule hatte ich natürlich schon ein paar Geschichten mehr oder weniger fertig geschrieben (wir mussten des Öfteren als Klassenarbeit Geschichten schreiben, z. B. zu einer Bildergeschichte in der Grundschule oder zu bestimmten Begriffen in der 5./6. Klasse). Aber meine eigenen Geschichten, die die in meinem Kopf lebten? Nada. Worin ich sehr gut war, war, neue Geschichten anzufangen. Um eine auch zu Ende zu bringen, so schien es mir, brauchte es eine besondere Gabe, die ich leider nicht besaß.

Nun, wir wissen, wie das endete.

Um eine Geschichte auch zu Ende zu bringen, brauchte es eine besondere Gabe, die ich leider nicht besaß.

janinehofeditz.de

Eine kleine Challenge für mich selbst

Hüter der Schatten begann als kleine Challenge für mich selbst. Ich wollte ein Mal in meinem Leben eine Geschichte fertig schreiben. Nachdem ich einige kurze Märchen von Megan Derr gelesen hatte, kam mir der Gedanke, etwas Ähnliches zu schreiben. Ein kürzeres Format sollte doch irgendwie machbar sein. Schließlich hatte ich in der Schule ja schon bewiesen, dass ich durchaus dazu in der Lage war.

Als also der nächste Urlaub kam, wollte ich es endlich in die Tat umsetzen. Ideen hatte ich schließlich mehr als genug. Ich setzte mir also selbst die Challenge, bis zum Ende des Urlaubs eine fertige Kurzgeschichte zu haben. Ich wusste, ich wollte ein Märchen schreiben mit einem Charakter namens Larkin und hatte eine grobe Idee von der Szene, als Larkin über Kian im Wald stolpert. Solchermaßen bewaffnet startete ich also in meine Challenge. Wenn ich mich recht erinnere, war ich inspiriert von Stephen Kings Buch „Vom Schreiben“ und hatte mir zum Ziel gesetzt, jeden Tag 2000 Wörter oder bis 14:00 Uhr zu schreiben, was auch immer früher kam. Und das tat ich dann auch genau so. Auch wenn ich mich ganz furchtbar uninspiriert fühlte. Ich schrieb einfach, was mir gerade einfiel. Am Ende hatte ich zu meiner grenzenlosen Überraschung tatsächlich eine fertige Kurzgeschichte. Der Fluch war gebrochen und die erste Fassung für den Hüter der Schatten war geboren!

Diese Fassung zeigte ich dann einer Freundin und meiner Schwester. Beide waren begeistert, fanden aber das Ende ein wenig abrupt.

Egal, dachte ich zunächst, vielleicht schreibe ich irgendwann mal ein neues Ende. Doch es ließ mich nicht mehr los, also fing ich einfach an, die Ideen, die mir zu einem neuen Ende im Kopf rumschwirrten, aufzuschreiben. Daraus wurden dann über 100.000 Wörter und das Buch, das Ihr heute lesen könnt. Und am Ende wurde sogar eine ganze Reihe aus diesem einen kleinen Märchen.

Die ursprüngliche Kurzgeschichte war lange Zeit verloren und ich hatte sie schon aufgegeben, habe sie aber in den letzten Tagen wie durch ein Wunder wiedergefunden. Sie hatte 17 Seiten und etwas über 10.000 Wörter, also etwas kürzer als die Dornenhexe. Fast alles daraus wurde genau so in den Hüter der Schatten integriert. Allerdings endete das ursprüngliche Märchen in Kapitel 7 nach der Geschichte mit dem Eisheuler. Alles, was danach kommt (fast 25 Kapitel!), war also Teil meines „kurzen Endes“.

Zehn Jahre Fengard Chroniken, so geht’s weiter

Wie schon oben erwähnt habe ich zum Jubiläum ein digitales Magazin erstellt, das hoffentlich bald komplett fertig ist und online gehen kann. Einige Artikel daraus werde ich auch hier im Blog veröffentlichen, u.a. ein Artikel über Die Weise der Feen und natürlich düfen auch Fun Facts und Statistiken nicht fehlen! Wenn Du gern etwas Bestimmtest wissen willst oder Dir wünschst, einfach einen Kommentar hinterlassen oder schreib mir eine Mail. Ich schaue dann, was sich machen lässt.
Falls Du die Fantasy-Saga übrigens noch nicht gelesen hast, findest Du hier eine Übersicht über die gesamten Fengard Chroniken oder Du kannst gleich in Band 1 Hüter der Schatten reinlesen.

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