Ein Jahr in Bildern: Der kreative Jahresrückblick
Anstatt mit guten Vorsätzen starte ich das Jahr mit einem etwas anderen Jahresrückblick. Ich öffne meinen Drachenhort und teile ein paar Skizzen, Zeichnungen und Gemälde aus dem letzten Jahr. Premiere!
Nichts ist perfekt, aber vielleicht inspiriert es Dich ja auch wieder zu Stift und Papier zu greifen und einfach loszumalen.
Januar: Sktchy-Challenge Bleistiftportraits

Januar startete mit der Sktchy Challenge 30 days/30 faces pencil. Dieses Portrait zeichnete ich mit einer Technik, bei der das Gesicht langsam aus dem Grafit herausgearbeitet wird, angeleitet von Zac Rybacki. Herausfordernd.
Februar: Mandalas
Meditative Mandalakunst inspiriert von Rebecca Blairs Kunstwerken. Fineliner und Aquarell. Das Tagebuch ist übrigens ein saisonales Kunsttagebuch und ebenfalls meine eigene Kreation. Ich arbeite noch an einer Veröffentlichung.

März: Doodles

Im März hat mich LOISH inspiriert. Hier habe ich eine ihrer digitalen Skizzen mit Fineliner und Aquarell nachgemalt.
April: IFI Bootcamp Teil 1
Im April (eigentlich Ende März) startete dann Illustration from Imagination mit David Belliveau von paintable.cc – ein Kurs, der schon lange auf meiner Wunschliste stand. Acht Wochen lang verbrachte ich damit, im Crashkurs Farbtheorie, Licht und Schatten, Anatomie etc zu lernen, um zum Schluss ein Movieposter zu erstellen. Ich habe noch nie so viel Zeit mit Zeichnen verbracht.

Mai: IFI Bootcamp Teil 2

Im Mai war das Ding dann mehr oder weniger fertig (und ich auch). Es war mein erster Versuch einer kompletten Illustration in Farbe und vor allem einer komplett digitalen Illustration – die Zeichnungen für die Buchcover meiner Romane Hüter der Schatten und Gesang des Feuers habe ich mit Papier und Bleistift angefertigt und dann eingescannt, bevor ich sie digital bearbeitet habe.
Der arme Mogli sieht ein wenig wie eine Plastikpuppe aus. Das Motiv von oben wäre vielleicht die bessere Wahl gewesen, aber ich habe trotzdem massenhaft gelernt und wusste danach, woran ich weiterarbeiten musste und welche Techniken nicht so ganz meine sind.
Das Wichtige war jedoch, dass ich es FERTIG gemacht und geteilt habe, dass ich durchgehalten habe und jetzt weiß, dass ich auch sowas hinkriege.
Juni: Freiheit
Freiheit! So fühlte es sich nach acht Wochen IFI Bootcamp an. Ich habe erst mal kein digitales Zeichenbrett mehr angefasst, sondern nur noch mit Stift und Papier gearbeitet.

Juli: Im Zeichen der Bienen

Der Juli stand ganz im Zeichen der Bienen und Hummeln. Ich glaube, ich habe fast jeden Tag eine gezeichnet. Ist sie nicht süß??
August: 19 Tage kreatives Co-Working
19 Days of August mit Sarah Hawthorn. 19 Tage Kreativität! Diesmal wollte ich wieder Charakterdesign und digitales Zeichnen üben. Meine Skizze ist inspiriert von den Tango-Twins Nicolás und Germán Filipeli. Sieht schon besser aus als Plastik-Mowgli, oder?
Eine erste Landkartenskizze vom Tempelgelände des Ardenner Tempels (für den Nachfolgeband meines Fantasy-Märchens „Der Aschenbursche“) ist auch entstanden! Bilder folgen, sobald ich mehr als nur eine chaotische Bleistiftskizze habe!

September: Wandern

Im August waren wir wandern und ich habe unendlich viele Eindrücke mit nach Hause genommen von finsteren Tälern, tiefen Wäldern und frischen Quellen, die ich gleich in Aquarell festhalten musste.
Oktober: Inktober



Inktober wollte ich schon immer mal machen. Nur irgendwie haben mir die Prompts nie so wirklich zugesagt. Auf der Suche nach geeigneten Witchtober (also Inktober mit Hexen) Prompts, bin ich dann auf eine ganz andere Promptliste gestolpert, bei der meine Inspiration sofort mit mir durchging. 31 Tage habe ich nicht durchgehalten und geinkt habe ich auch nichts, aber immerhin sind fünf grobe kleine Skizzen draus entstanden. Hier eine Auswahl. Erratet ihr, was das Thema war? 😉
November: Malen, wonach mir der Sinn steht

Im November habe ich abgewechselt – Aquarell, kurze Zeichnungen, Finelinerzeichnungen, Bleistiftskizzen.
Dezember: Es wird Winter


Diesmal gleich zwei Bilder! Das erste Bild wurde inspiriert von einem weiteren Waldspaziergang. Die Stimmung war mal wieder absolut magisch, die Spinnennetze überall filigrane Kunstwerke, sodass ich aus dem Staunen gar nicht mehr rauskam. Der Wald beschenkte mich sogar mit einem wunderschönenen (natürlich verlassenen) Schneckenhaus einer Weinbergschnecke, das mich gleich wieder zum Zeichnen anregte. Das zweite Bild wurde u.a. auch von den wunderschönen Natur-Gemälden von Kat Ryalls inspiriert.